Eigene Gym-App

Eigene Gym-App für dein Fitnessstudio: ohne App Store, mit deinem Logo

Eine eigene Fitnessstudio-App bedeutete bis vor Kurzem: Agentur, Pflichtenheft, sechs Monate und ein fünfstelliger Betrag. Heute geht es per Link, unter deinem Logo, in unter einer Stunde. So funktioniert das.

Aktualisiert am 1. Oktober 2026 8 Min. Lesezeit Von RepX, Software für Fitnessstudios

Deine Mitglieder haben ihr Handy beim Training in der Hand. Die Frage ist nur, was darauf läuft: eine fremde Fitness-App mit fremdem Logo, ein Foto vom Papierplan oder die App deines Studios. Eine eigene Gym-App ist der tägliche Kontaktpunkt zwischen Studio und Mitglied. Sie sagt, was heute dran ist, zeigt den Fortschritt und trägt deinen Namen. Diese Seite zeigt, was Mitglieder und Studio davon haben, wie die Installation ohne App Store funktioniert und was der Spass kostet.

Was deine Mitglieder in der App bekommen

Stell dir den Besuch eines Mitglieds vor: Es tippt auf dein Logo, sieht den Plan für heute, geht zum ersten Gerät, scannt den QR-Code, stellt die Sitzhöhe nach dem gespeicherten Wert ein und hakt den ersten Satz ab. Nach dem Training sieht es, welche Muskelgruppen es diese Woche trainiert hat, und teilt die Workout-Karte mit deinem Logo. Das ist der Alltag, für den die App gebaut ist.

Die App ist nur so gut wie das, was das Mitglied beim nächsten Besuch damit macht. Deshalb konzentriert sich RepX auf die Funktionen, die im Trainingsraum zählen.

  • Der eigene Trainingsplan. Vom Trainer erstellt und zugewiesen, mit Sätzen, Wiederholungen, Gewicht und den persönlichen Geräteeinstellungen wie der Sitzhöhe. Supersätze, Zirkel und zeitbasierte Übungen inklusive. Mehr dazu auf der Seite Trainingsplan-App.
  • Workout-Tracking. Satz abhaken, Gewicht eintragen, weiter. Das laufende Workout wird 24 Stunden zwischengespeichert, auch wenn der Akku leer geht.
  • QR-Codes am Gerät. Scannen, Übung sehen, Video des eigenen Coaches anschauen, eigene Einstellungen ablesen. Wie das im Studio aussieht, zeigt der Artikel QR-Codes im Fitnessstudio.
  • Muskel-Map. Vorder- und Rückseite, männlich oder weiblich, eingefärbt nach dem, was diese Woche trainiert wurde.
  • Übungsvideos. Deine Coaches zeigen die Übung, nicht ein Stock-Model. Siehe eigene Übungsvideos.
  • Workout teilen. Nach dem Training entsteht eine Story-Karte mit Dauer, Volumen, Muskel-Map und deinem Studio-Logo, bereit für Instagram oder WhatsApp.
  • Statistiken. Volumen, Trainingstrend und Bestleistungen, damit der Fortschritt sichtbar wird, auch wenn die Waage schweigt.

Was dein Studio davon hat

Für das Studio ist die App vor allem drei Dinge: Markenpräsenz, Daten und ein Frühwarnsystem.

Dein Logo auf dem Homescreen

Die App heisst wie dein Studio, trägt dein Logo und deine Farben und läuft unter deiner Subdomain, ab dem Pro-Plan auch unter deiner eigenen Domain. Jedes Mal, wenn das Mitglied sein Handy entsperrt, sieht es dich. Alles zum Branding auf der Seite White Label.

Statistiken statt Bauchgefühl

Die Nutzungsanalyse zeigt pro Studio, wie viele Mitglieder trainieren und wie oft. Du siehst, ob die App im Alltag benutzt wird, statt es zu vermuten.

Stille Abgänge erkennen

Das Admin-Panel listet alle Mitglieder, die seit 14 Tagen nicht trainiert haben, mit dem Datum des letzten Workouts. Ein Anruf in dieser Phase holt viele zurück, bevor die Kündigung kommt. Wie du damit arbeitest, steht im Artikel Mitgliederbindung im Fitnessstudio.

Installation ohne App Store

Die RepX-App ist eine Progressive Web App, kurz PWA. Das ist eine Website, die sich wie eine App verhält: eigenes Icon, Vollbild, schnell. Die Installation dauert zehn Sekunden.

  1. Link öffnen. Das Mitglied bekommt per E-Mail oder Link eine Einladung und öffnet die Adresse deines Studios auf dem Handy.
  2. «Zum Home-Bildschirm» tippen. Auf dem iPhone über das Teilen-Menü in Safari, auf Android über den Hinweis im Browser.
  3. Fertig. Dein Logo liegt auf dem Homescreen neben den anderen Apps. Beim nächsten Tipp öffnet sich die App im Vollbild.

Für dich als Betreiber heisst das: Du musst keine Mitglieder zum Download überreden und niemandem erklären, wie der Store funktioniert. Der Link in der Einladung reicht. Wer die App nicht installieren will, kann sie auch einfach im Browser öffnen, mit denselben Funktionen.

Es gibt keinen Store-Eintrag, keine Freigabe durch Apple oder Google, keine Wartezeit und keine Gebühren für Entwicklerkonten. Updates kommen automatisch, sobald das Mitglied die App öffnet. Niemand muss etwas herunterladen. Technische Details stehen auf der Seite Progressive Web App.

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Einrichtung in unter einer Stunde

Die Einrichtung läuft im Admin-Panel und braucht keinen Entwickler. Wer Logo und Gerätliste bereit hat, ist in einer Stunde durch.

Die sechs Schritte
  • Logo hochladen. Es erscheint auf dem Homescreen, in der App und auf den geteilten Workout-Karten.
  • Farben und Theme wählen. 14 Themes zur Auswahl, dazu deine Akzentfarbe und ein eigenes Hintergrundbild.
  • Subdomain festlegen. Deine App bekommt eine eigene Adresse. Ab dem Pro-Plan geht auch eine eigene Domain.
  • Geräte anlegen. Jedes Gerät bekommt automatisch einen QR-Code zum Ausdrucken und Aufkleben.
  • Übungen und Videos erfassen. Eigene Übungen anlegen und mit Videos deiner Coaches verknüpfen.
  • Mitglieder einladen. Per E-Mail oder Link. Das Mitglied öffnet die Einladung und installiert die App.

Je nach Plan kannst du 10, 30 oder unbegrenzt viele Geräte anlegen, mit 30, 100 oder unbegrenzt vielen Übungen und Videos. Der Schritt-für-Schritt-Leitfaden Fitnessstudio digitalisieren zeigt, in welcher Reihenfolge du Inhalte und Mitglieder am besten einbringst.

Was die App bewusst nicht macht

RepX hat keine Push-Benachrichtigungen, keinen Chat, keine Kursbuchung, keinen Check-in und keine Ernährungspläne. Die App konzentriert sich auf das Training und auf das, was dir als Studio Daten liefert. Wer Kurse oder Beiträge verwalten will, nutzt dafür ein eigenes System. Was eine Gym-Software insgesamt können muss, steht im Überblick Fitnessstudio Software.

Kosten im Vergleich zur nativen App

Eine native App für iOS und Android entwickeln zu lassen kostet 26'000 bis 73'000 CHF, dazu kommen Unterhalt, Store-Gebühren und jedes Update, das ein Betriebssystem erzwingt. Die Entwicklung dauert Monate, und am Ende hast du ein Produkt, das du selbst pflegen musst.

RepX kostet 70 CHF im Monat im Basic-Plan, 190 CHF im Pro-Plan und 380 CHF im Enterprise-Plan, für das ganze Studio, ohne Setup-Gebühr und monatlich kündbar. Alle Details auf der Preisseite. Die vollständige Rechnung mit versteckten Posten und einer Faustregel für Studios steht im Artikel Was kostet eine eigene Fitnessstudio-App?. Wer zuerst sehen will, wie die App aussieht, öffnet das Demo-Studio im Browser.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet, was Studiobetreiber dazu am meisten fragen.

Mit einer White-Label-Software wie RepX: Logo hochladen, Farben wählen, Geräte und Übungen anlegen, Mitglieder einladen. Die App läuft als Progressive Web App unter deiner Subdomain, ohne Programmierung und ohne App Store.
Eine native App vom Entwickler kostet 26'000 bis 73'000 CHF plus laufenden Unterhalt. Eine White-Label-App wie RepX kostet ab 70 CHF im Monat und ist in unter einer Stunde eingerichtet.
Ja. Eine Progressive Web App läuft auf beiden Systemen im gleichen Umfang. Das Mitglied öffnet den Link, tippt auf «Zum Home-Bildschirm» und hat die App mit deinem Logo auf dem Homescreen.
Nein. Es gibt keinen Store-Eintrag, keine Freigabe durch Apple oder Google und keine Wartezeit. Updates kommen automatisch beim nächsten Öffnen.
Die App trägt dein Logo, deine Farben und deine Subdomain. Auf dem Homescreen und in der App steht dein Studio im Vordergrund, nicht der Anbieter.
Ja. Das Demo-Studio zeigt die Mitglieder-App und das Admin-Panel mit Beispieldaten direkt im Browser, ohne Registrierung.
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