Jede Physiotherapeutin kennt den Satz «Ich habe die Übungen gemacht, aber ich bin mir nicht sicher, ob richtig». Der Zettel mit den Strichmännchen liegt irgendwo in der Küche, die Haltezeit ist vergessen, und ob die Übung dreimal oder einmal pro Woche gemacht wurde, lässt sich nicht nachvollziehen. Eine Physiotherapie Software für Übungsprogramme löst drei Dinge auf einmal: Der Patient sieht die richtige Ausführung im Video, die Vorgaben sind eindeutig, und du siehst beim nächsten Termin, was trainiert wurde.
Warum Heimübungen auf Papier nicht funktionieren
Das Problem ist nicht der Wille der Patienten. Das Problem ist die Übertragung: Was in der Praxis mit Korrektur und Erklärung klar war, ist zu Hause nur noch eine Skizze. Drei Dinge gehen dabei verloren.
- Die Ausführung. Eine Zeichnung zeigt die Endposition, nicht die Bewegung. Ob der Rücken gerade bleibt oder das Knie nach innen kippt, sieht man darauf nicht.
- Die Dosierung. «3 x 10» ist klar, «halten» ist es nicht. Wie lange? Wie oft pro Tag? Bei Halteübungen braucht es Sekunden, nicht Wiederholungen.
- Die Rückmeldung. Du erfährst nur, was der Patient erzählt. Ob das Programm wirklich dreimal pro Woche gemacht wurde, bleibt eine Schätzung.
Übungsprogramme mit eigenen Videos
Deine Ausführung, nicht irgendeine
In RepX hängt an jeder Übung ein eigenes Video. Du nimmst die Übung in der Praxis auf, mit dem Handy, in 30 Sekunden, genau so, wie du sie dem Patienten gezeigt hast. Zu Hause sieht er dann dich, mit deinen Hinweisen, nicht ein anonymes Video mit einer anderen Variante.
Klare Vorgaben, auch für Halteübungen
Jede Übung im Programm hat Sätze, Wiederholungen und optional ein Gewicht oder Band. Halteübungen wie Brücke, Seitstütz oder Dehnungen werden als zeitbasierte Übung mit Sekunden angelegt. Mehrere Übungen lassen sich zu einem Zirkel zusammenfassen, damit die Reihenfolge klar ist. Wie Pläne in RepX aufgebaut sind, zeigt die Seite Trainingspläne.
Vorlagen für häufige Programme
Die meisten Praxen haben wiederkehrende Programme: Schulter, Knie, unterer Rücken, Sturzprophylaxe. Diese legst du einmal als Vorlage an, duplizierst sie für den Patienten und passt Dosierung und Auswahl an. Das dauert Minuten statt einer Viertelstunde mit dem Kopierer.
Was Patient und Therapeut sehen
Der Patient hakt die Übungen in der App ab und trägt bei Kraftübungen das Gewicht ein. Ein angefangenes Training bleibt 24 Stunden gespeichert, falls das Handy zwischendurch weggelegt wird. Danach sieht er seinen Verlauf: wie oft trainiert, wie sich das Gewicht entwickelt hat, welche Bereiche die Muskel-Map diese Woche zeigt. Das ist für viele Patienten der Moment, in dem Reha von Pflicht zu Fortschritt wird.
Du siehst auf der anderen Seite in der Nutzungsanalyse, wer wann trainiert hat. Die Liste der stillen Abgänge zeigt alle, die seit 14 Tagen kein Training erfasst haben. Beim nächsten Termin fragst du nicht mehr «Hast du geübt?», sondern «Ich sehe, die Brücke war nur einmal dran, war sie zu schwer?».
Die Dosierung passt du dann direkt im Programm an: ein Satz mehr, fünf Sekunden länger, ein stärkeres Band. Der Patient sieht die Änderung beim nächsten Öffnen der App, ohne neuen Zettel und ohne dass er sich merken muss, was du gesagt hast. Nach Abschluss der Therapie kann das Programm als Erhaltungsprogramm weiterlaufen, oder du weist ein neues zu, wenn der Patient ins Gerätetraining wechselt.
Eigene Videos, klare Dosierung, Verlauf für Patient und Therapeut. Ab 70 CHF im Monat, 14 Tage gratis ohne Kreditkarte.
Gesundheitsdaten und Datenschutz
Trainingsdaten aus einer Physiotherapie sind Gesundheitsdaten und damit nach dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz besonders schützenswerte Personendaten. Das heisst konkret: Patienten müssen informiert werden, welche Daten erfasst werden und wozu, und du erfasst nur, was du für das Programm brauchst. RepX ist DSG-konform, die Daten liegen auf Servern in der EU, und jede Praxis ist ein eigenes, getrenntes Studio in RepX. Diagnosen, Berichte oder Befunde gehören nicht in die App, sie bleiben in deiner Praxissoftware.
Was das DSG für Studios und Praxen bedeutet, haben wir im Artikel Datenschutz im Fitnessstudio zusammengefasst. Er ersetzt keine Rechtsberatung, gibt aber einen klaren Überblick.
- Ist: Übungsprogramm-App mit eigenen Videos, zeitbasierten Übungen, Verlauf für Patienten und Nutzungsübersicht für dich, unter dem Branding deiner Praxis.
- Ist nicht: Praxissoftware, Terminbuchung, Abrechnung, Dokumentation oder ein Medizinprodukt. RepX macht keine Aussagen zu Diagnose oder Therapieerfolg.
- Wichtig: Nur Trainingsdaten erfassen, Patienten informieren, Befunde in der Praxissoftware lassen.
So sieht der Start aus
- Praxis registrieren. Logo, Farben, Subdomain. 14 Tage gratis, ohne Kreditkarte.
- Übungen aufnehmen. Die 20 bis 30 Übungen, die du am häufigsten mitgibst, als kurzes Video mit dem Handy.
- Vorlagen anlegen. Deine häufigsten Programme, zum Beispiel Schulter, Knie, Rücken, je als Vorlage.
- Patienten einladen. Per E-Mail oder Link am Ende des Termins. Der Patient installiert die App und sieht sein Programm.
- Vor jedem Termin kurz nachschauen. Wurde trainiert, was wurde eingetragen, wo hakt es?
Die Einrichtung dauert unter einer Stunde, ohne IT. Wer vorher sehen will, wie das aussieht, öffnet das Demo-Studio ohne Registrierung.
Welcher Plan passt
Eine Praxis mit Übungsprogrammen ohne Geräte kommt mit dem Basic-Plan für 70 CHF im Monat meist gut aus: 30 Übungen und 30 Videos decken die häufigsten Programme ab. Ein medizinisches Trainingszentrum mit vielen Geräten und einer breiten Übungsbibliothek braucht Pro für 190 CHF mit 30 Geräten, 100 Übungen, 100 Videos und eigener Domain. Alle Pläne sind monatlich kündbar, ein Wechsel geht jederzeit. Die Übersicht steht auf der Preisseite.