Für Physiotherapie & Reha

Software für Physiotherapie und Reha-Training: Heimprogramme mit Video

Zwischen zwei Terminen liegen oft sieben Tage. Was in dieser Zeit zu Hause passiert, sieht der Therapeut nicht. RepX gibt Patientinnen und Patienten ein Übungsprogramm mit deinen Videos und zeigt dir, ob es gemacht wurde.

Aktualisiert am 1. Oktober 2026 7 Min. Lesezeit Von RepX, Software für Fitnessstudios

Jede Physiotherapeutin kennt den Satz «Ich habe die Übungen gemacht, aber ich bin mir nicht sicher, ob richtig». Der Zettel mit den Strichmännchen liegt irgendwo in der Küche, die Haltezeit ist vergessen, und ob die Übung dreimal oder einmal pro Woche gemacht wurde, lässt sich nicht nachvollziehen. Eine Physiotherapie Software für Übungsprogramme löst drei Dinge auf einmal: Der Patient sieht die richtige Ausführung im Video, die Vorgaben sind eindeutig, und du siehst beim nächsten Termin, was trainiert wurde.

Warum Heimübungen auf Papier nicht funktionieren

Das Problem ist nicht der Wille der Patienten. Das Problem ist die Übertragung: Was in der Praxis mit Korrektur und Erklärung klar war, ist zu Hause nur noch eine Skizze. Drei Dinge gehen dabei verloren.

  • Die Ausführung. Eine Zeichnung zeigt die Endposition, nicht die Bewegung. Ob der Rücken gerade bleibt oder das Knie nach innen kippt, sieht man darauf nicht.
  • Die Dosierung. «3 x 10» ist klar, «halten» ist es nicht. Wie lange? Wie oft pro Tag? Bei Halteübungen braucht es Sekunden, nicht Wiederholungen.
  • Die Rückmeldung. Du erfährst nur, was der Patient erzählt. Ob das Programm wirklich dreimal pro Woche gemacht wurde, bleibt eine Schätzung.

Übungsprogramme mit eigenen Videos

Deine Ausführung, nicht irgendeine

In RepX hängt an jeder Übung ein eigenes Video. Du nimmst die Übung in der Praxis auf, mit dem Handy, in 30 Sekunden, genau so, wie du sie dem Patienten gezeigt hast. Zu Hause sieht er dann dich, mit deinen Hinweisen, nicht ein anonymes Video mit einer anderen Variante.

Klare Vorgaben, auch für Halteübungen

Jede Übung im Programm hat Sätze, Wiederholungen und optional ein Gewicht oder Band. Halteübungen wie Brücke, Seitstütz oder Dehnungen werden als zeitbasierte Übung mit Sekunden angelegt. Mehrere Übungen lassen sich zu einem Zirkel zusammenfassen, damit die Reihenfolge klar ist. Wie Pläne in RepX aufgebaut sind, zeigt die Seite Trainingspläne.

Vorlagen für häufige Programme

Die meisten Praxen haben wiederkehrende Programme: Schulter, Knie, unterer Rücken, Sturzprophylaxe. Diese legst du einmal als Vorlage an, duplizierst sie für den Patienten und passt Dosierung und Auswahl an. Das dauert Minuten statt einer Viertelstunde mit dem Kopierer.

Was Patient und Therapeut sehen

Der Patient hakt die Übungen in der App ab und trägt bei Kraftübungen das Gewicht ein. Ein angefangenes Training bleibt 24 Stunden gespeichert, falls das Handy zwischendurch weggelegt wird. Danach sieht er seinen Verlauf: wie oft trainiert, wie sich das Gewicht entwickelt hat, welche Bereiche die Muskel-Map diese Woche zeigt. Das ist für viele Patienten der Moment, in dem Reha von Pflicht zu Fortschritt wird.

Du siehst auf der anderen Seite in der Nutzungsanalyse, wer wann trainiert hat. Die Liste der stillen Abgänge zeigt alle, die seit 14 Tagen kein Training erfasst haben. Beim nächsten Termin fragst du nicht mehr «Hast du geübt?», sondern «Ich sehe, die Brücke war nur einmal dran, war sie zu schwer?».

Die Dosierung passt du dann direkt im Programm an: ein Satz mehr, fünf Sekunden länger, ein stärkeres Band. Der Patient sieht die Änderung beim nächsten Öffnen der App, ohne neuen Zettel und ohne dass er sich merken muss, was du gesagt hast. Nach Abschluss der Therapie kann das Programm als Erhaltungsprogramm weiterlaufen, oder du weist ein neues zu, wenn der Patient ins Gerätetraining wechselt.

7 Tage
liegen oft zwischen zwei Terminen
30 Sek.
dauert ein eigenes Übungsvideo mit dem Handy
14 Tage
ohne Training: Patient erscheint auf der Liste
70 CHF
pro Monat für die ganze Praxis
Das Übungsprogramm deiner Praxis, als App unter deinem Namen.

Eigene Videos, klare Dosierung, Verlauf für Patient und Therapeut. Ab 70 CHF im Monat, 14 Tage gratis ohne Kreditkarte.

Gesundheitsdaten und Datenschutz

Trainingsdaten aus einer Physiotherapie sind Gesundheitsdaten und damit nach dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz besonders schützenswerte Personendaten. Das heisst konkret: Patienten müssen informiert werden, welche Daten erfasst werden und wozu, und du erfasst nur, was du für das Programm brauchst. RepX ist DSG-konform, die Daten liegen auf Servern in der EU, und jede Praxis ist ein eigenes, getrenntes Studio in RepX. Diagnosen, Berichte oder Befunde gehören nicht in die App, sie bleiben in deiner Praxissoftware.

Was das DSG für Studios und Praxen bedeutet, haben wir im Artikel Datenschutz im Fitnessstudio zusammengefasst. Er ersetzt keine Rechtsberatung, gibt aber einen klaren Überblick.

Was RepX für deine Praxis ist und was nicht
  • Ist: Übungsprogramm-App mit eigenen Videos, zeitbasierten Übungen, Verlauf für Patienten und Nutzungsübersicht für dich, unter dem Branding deiner Praxis.
  • Ist nicht: Praxissoftware, Terminbuchung, Abrechnung, Dokumentation oder ein Medizinprodukt. RepX macht keine Aussagen zu Diagnose oder Therapieerfolg.
  • Wichtig: Nur Trainingsdaten erfassen, Patienten informieren, Befunde in der Praxissoftware lassen.

So sieht der Start aus

  1. Praxis registrieren. Logo, Farben, Subdomain. 14 Tage gratis, ohne Kreditkarte.
  2. Übungen aufnehmen. Die 20 bis 30 Übungen, die du am häufigsten mitgibst, als kurzes Video mit dem Handy.
  3. Vorlagen anlegen. Deine häufigsten Programme, zum Beispiel Schulter, Knie, Rücken, je als Vorlage.
  4. Patienten einladen. Per E-Mail oder Link am Ende des Termins. Der Patient installiert die App und sieht sein Programm.
  5. Vor jedem Termin kurz nachschauen. Wurde trainiert, was wurde eingetragen, wo hakt es?

Die Einrichtung dauert unter einer Stunde, ohne IT. Wer vorher sehen will, wie das aussieht, öffnet das Demo-Studio ohne Registrierung.

Welcher Plan passt

Eine Praxis mit Übungsprogrammen ohne Geräte kommt mit dem Basic-Plan für 70 CHF im Monat meist gut aus: 30 Übungen und 30 Videos decken die häufigsten Programme ab. Ein medizinisches Trainingszentrum mit vielen Geräten und einer breiten Übungsbibliothek braucht Pro für 190 CHF mit 30 Geräten, 100 Übungen, 100 Videos und eigener Domain. Alle Pläne sind monatlich kündbar, ein Wechsel geht jederzeit. Die Übersicht steht auf der Preisseite.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet, was Studiobetreiber dazu am meisten fragen.

Ja. Mit RepX legst du pro Patientin oder Patient ein Übungsprogramm mit eigenen Videos, Sätzen, Wiederholungen oder Sekunden an. Das Programm liegt in einer App unter dem Namen deiner Praxis, ohne App Store.
Ja. Jedes abgeschlossene Training wird mit Datum erfasst. Du siehst in der Nutzungsanalyse, wer trainiert hat und wer seit 14 Tagen nicht mehr, und kannst beim nächsten Termin gezielt nachfragen.
Ja. Du nimmst die Übung selbst auf, so wie du sie in der Praxis zeigst, und verknüpfst das Video mit der Übung. Der Patient sieht dann genau die Ausführung, die er mit dir geübt hat.
RepX ist DSG-konform und läuft auf Servern in der EU. Trainingsdaten aus der Therapie gelten als besonders schützenswerte Personendaten, deshalb solltest du Patienten vor der Nutzung informieren und nur die Daten erfassen, die du für das Programm brauchst. Eine rechtliche Beratung ersetzt das nicht.
Ja, besonders mit Geräten. QR-Codes am Gerät zeigen Übung, Video und die persönlichen Einstellungen des Patienten. Trainingspläne lassen sich aus Vorlagen ableiten und individuell anpassen.
RepX kostet ab 70 CHF im Monat für die ganze Praxis, monatlich kündbar. 14 Tage gratis testen ohne Kreditkarte, mit dem Gründungs-Angebot sind die ersten 2 Monate geschenkt.
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