Sobald ein Studio den zweiten Standort eröffnet, ändert sich die Frage. Es geht nicht mehr darum, ob die Mitglieder eine App haben, sondern ob beide Standorte dieselbe App haben. Ob ein Mitglied, das in Zürich trainiert, in Winterthur dasselbe Erlebnis bekommt. Ob die Trainer an beiden Orten mit denselben Vorlagen arbeiten. Eine Fitnesskette Software muss das liefern, und sie muss es liefern, ohne dass jeder neue Standort ein eigenes IT-Projekt wird.
Was Ketten von Software erwarten
Mehrstandort-Betriebe haben ein Problem, das Einzelstudios nicht kennen: Konsistenz. Was in einem Studio gut läuft, muss sich im nächsten wiederholen lassen, ohne dass es dort jemand neu erfindet. Vier Dinge stehen deshalb bei fast jeder Kette auf der Liste.
- Ein Branding. Dieselbe App, dasselbe Logo, dieselbe Farbe an jedem Standort.
- Keine Limits. Eine Kette mit 40 Geräten pro Studio und 200 Übungen in der Bibliothek darf nicht an einer Obergrenze scheitern.
- Standardisierte Pläne. Anfänger-, Fortgeschrittenen- und Reha-Vorlagen, die an jedem Standort gleich heissen und gleich aufgebaut sind.
- Zahlen pro Studio. Welcher Standort hat wie viele aktive Mitglieder, wo häufen sich die stillen Abgänge.
Die Grundlagen dazu, was eine Studiosoftware heute können muss, stehen auf der Seite Fitnessstudio Software.
Ein Branding, eigene Domain, jedes Studio
In RepX ist jeder Standort ein eigenes Studio mit eigener Subdomain. Ab dem Pro-Plan läuft die App unter deiner eigenen Domain, zum Beispiel app.deinekette.ch für den Hauptstandort oder eine Subdomain pro Studio. Logo, Theme aus 14 Varianten, Hintergrundbild und Farben setzt du pro Studio, und du setzt sie überall gleich. Das Mitglied installiert die App per Link auf dem Homescreen, ohne App Store. Die Details zur Markenführung stehen auf der Seite White Label.
Was das im Vergleich zu einer selbst entwickelten Kettenapp bedeutet, zeigt der Artikel Was kostet eine eigene Fitnessstudio-App?. Eine native App für mehrere Standorte ist ein sechsstelliges Projekt mit laufendem Unterhalt. RepX kostet pro Studio einen festen Monatsbetrag.
Vorlagen zentral, Mitglieder pro Studio
Plan-Vorlagen als Standard der Kette
Dein Head Coach baut die Vorlagen einmal: Einsteiger Ganzkörper, Push/Pull/Legs, Oberkörper/Unterkörper, Rücken-Programm. Jedes Studio legt diese Vorlagen an, die Trainer vor Ort duplizieren sie für ihre Mitglieder und passen Gewicht, Wiederholungen und Geräteeinstellungen an. Supersätze, Zirkel und zeitbasierte Übungen sind in jedem Studio gleich abgebildet. Wie Pläne in RepX aufgebaut sind, steht auf der Seite Trainingspläne.
Videos einmal drehen, überall zeigen
Die Übungsvideos deiner Coaches lädst du in jedem Studio hoch. Dann sehen alle Mitglieder an jedem Standort dieselbe Ausführung, per QR-Code am Gerät oder direkt im Workout. Bei Enterprise gibt es keine Obergrenze für Videos, auch bei einer Bibliothek mit mehreren hundert Übungen.
Eigene Mitglieder, eigene Zahlen pro Studio
Jedes Studio hat seine eigenen Mitglieder, seine eigene Nutzungsanalyse und seine eigene Liste der stillen Abgänge. Der Studioleiter in Winterthur sieht, wer dort seit 14 Tagen nicht trainiert hat, und ruft an. Der Studioleiter in Zürich sieht nur seine Mitglieder. Daten bleiben pro Standort getrennt, was auch aus Sicht des Datenschutzes sauber ist.
Trainer, die an mehreren Standorten arbeiten, bekommen pro Studio einen Zugang. Das ist bei einem Wechsel zwischen den Standorten ein kleiner Mehraufwand, dafür ist immer klar, welches Mitglied zu welchem Studio gehört. Wer sich fragt, ob das für den Datenschutz reicht, findet im Artikel Datenschutz im Fitnessstudio den Überblick zum revidierten DSG.
Enterprise-Plan mit unbegrenzten Geräten, Übungen und Videos, eigener Domain und Nutzungsanalyse pro Studio. 14 Tage gratis, ohne Kreditkarte.
Wo RepX heute aufhört
Bevor du einen Rollout planst, solltest du wissen, was RepX nicht ist. Das spart Meetings.
Für viele Ketten ist das kein Hindernis, weil Backoffice und Zutritt ohnehin in einem anderen System laufen. Wer sich vorher ein Bild machen will, öffnet das Demo-Studio ohne Registrierung.
So sieht der Rollout aus
Der Rollout über mehrere Standorte folgt am besten einem Pilot-Muster. Ein Studio zuerst, dann der Rest mit dem, was dort gelernt wurde.
- Pilot-Studio registrieren. Branding setzen, Domain verbinden, Geräte und Übungsbibliothek mit Videos anlegen. Hier geht es los, 14 Tage gratis.
- Vorlagen definieren. Der Head Coach legt die Standard-Pläne fest, die in allen Studios gelten sollen.
- Pilot vier Wochen laufen lassen. Mitglieder einladen, QR-Codes aufhängen, Nutzungsanalyse beobachten, Vorlagen nachschärfen.
- Weitere Studios anlegen. Jedes als eigenes RepX-Studio mit identischem Branding, denselben Vorlagen und Videos. Pro Standort unter einer Stunde.
- Pro Studio einen Verantwortlichen benennen. Jemand, der jeden Montag die stillen Abgänge seines Standorts anschaut.
Wie du Mitglieder und Trainer bei der Umstellung mitnimmst, beschreibt der Leitfaden zum Digitalisieren.
- Branding-Vorgaben festlegen: Logo, Theme, Hintergrundbild, Domain-Schema pro Standort.
- Übungsbibliothek mit Videos einmal zentral produzieren, dann in jedem Studio hochladen.
- Plan-Vorlagen benennen und dokumentieren, damit sie überall gleich heissen.
- QR-Codes pro Studio drucken, da jedes Studio eigene Geräte und Codes hat.
- Verantwortliche pro Standort für Nutzungsanalyse und stille Abgänge.
Welcher Plan passt
Für Ketten ist Enterprise für 380 CHF pro Studio und Monat gedacht: unbegrenzte Geräte, Übungen und Videos, eigene Domain. Das passt für Standorte mit grossem Gerätepark und einer vollständigen Übungsbibliothek. Kleinere Standorte mit bis zu 30 Geräten und 100 Übungen können mit Pro für 190 CHF laufen, ebenfalls mit eigener Domain. Du kannst pro Studio entscheiden, welcher Plan passt, und jederzeit wechseln. Alle Pläne sind monatlich kündbar, die Zahlung läuft über Stripe. Die Übersicht steht auf der Preisseite. Wenn du ein einzelnes Studio betreibst und erst über Expansion nachdenkst, ist die Seite Software für kleine Fitnessstudios der bessere Einstieg.