Die meisten Fitness-Apps sind für Gerätetraining gebaut: drei Sätze, zwölf Wiederholungen, nächstes Gerät. In einer CrossFit-Box oder einem Functional Gym sieht Training anders aus. Es gibt Zeitvorgaben, Runden, Komplexe aus mehreren Bewegungen und Technik, die man nicht aus einem Stock-Video lernt. Eine Box Management App muss das abbilden, sonst steht das Workout weiter nur am Whiteboard und niemand weiss nach drei Monaten, ob er sich verbessert hat.
Warum eine Box andere Software braucht
Boxen haben meist schon ein Kursbuchungssystem, und das funktioniert. Was fehlt, ist der Teil nach dem Kurs: Welche Zeit hatte ich beim letzten Benchmark? Wie schwer war mein Deadlift vor sechs Wochen? Was mache ich am Tag ohne Class in der Open Gym? Diese Fragen beantwortet die Buchungssoftware nicht, und die Mitglieder beantworten sie mit Notizen auf dem Handy oder gar nicht.
RepX setzt genau dort an. Es ist keine Kursbuchung und keine Zutrittskontrolle, sondern die App, in der dein Training lebt: Programme, Technik-Videos, Tracking, Bestleistungen und das Branding deiner Box. Was eine Fitnesssoftware generell können muss, steht auf der Seite Fitnessstudio Software.
Besonders spürbar ist das bei Einsteigern. Wer nach dem On-Ramp-Kurs in die regulären Classes wechselt, hat viele neue Bewegungen im Kopf und wenig davon im Körper. Ein Programm in der App, mit den Grundübungen, Technik-Videos und Skalierungen, gibt diesen Mitgliedern in den ersten acht Wochen Halt. Genau in dieser Phase entscheidet sich, ob jemand nach dem dritten Monat noch da ist.
Zeitübungen, Supersätze, Zirkel
Ein Workout in RepX besteht aus Übungen, und jede Übung kann klassisch (Sätze, Wiederholungen, Gewicht) oder zeitbasiert (Sekunden) sein. Mehrere Übungen lassen sich als Supersatz oder Zirkel zusammenfassen. Damit bildest du die typischen Strukturen ab:
- Zirkel mit Zeitvorgabe. Fünf Übungen, je 40 Sekunden, drei Runden. Das Mitglied sieht die Reihenfolge und trägt Gewicht oder Wiederholungen ein.
- Supersätze für Kraftteile. Front Squat und Strict Press im Wechsel, mit Gewicht pro Satz geloggt.
- Halteübungen und Carries. Planks, Hollow Holds oder Farmer's Walks als Zeitübung mit Sekunden statt Wiederholungen.
Ein echtes AMRAP oder EMOM mit laufender Uhr gibt es in RepX nicht als eigenen Modus. Die Struktur lässt sich über Zeitübungen und Zirkel aber sauber darstellen, und die Rundenzahl trägt das Mitglied ein. Wie Pläne mit Supersätzen und Zirkeln aufgebaut werden, zeigt die Seite Trainingspläne.
Technik-Videos deiner Coaches
Olympic Lifts lernt niemand aus einem allgemeinen Übungsvideo. Deine Coaches erklären den Clean auf ihre Art, mit ihren Cues, und genau das sollen Mitglieder sehen, wenn sie zu Hause die Bewegung nachschauen. In RepX hängt an jeder Übung ein eigenes Video, aufgenommen in deiner Box, von deinem Team. Mitglieder sehen es im Workout oder per QR-Code am Rig, an der Rudermaschine oder beim Ski Erg. Der QR-Code zeigt zusätzlich die hinterlegte Einstellung, zum Beispiel die Dämpfer-Position am Rower.
Zeitübungen, Supersätze, Zirkel, Bestleistungen und Workout teilen. Ab 70 CHF im Monat, in unter einer Stunde eingerichtet.
Benchmarks, Branding und Community
Bestleistungen statt Whiteboard-Liste
RepX zeigt pro Übung die persönliche Bestleistung, dazu Trainingsvolumen und Trainingstrend über Wochen. Ein Mitglied, das sieht, dass sein Deadlift von 100 auf 120 Kilo gegangen ist, bleibt. Die Muskel-Map zeigt zusätzlich, welche Muskelgruppen diese Woche gearbeitet haben, für Vorder- und Rückseite.
Workout teilen, Box bewerben
Nach dem Training kann das Mitglied eine Story-Karte teilen: Dauer, Volumen, Muskel-Map und das Logo deiner Box. Das ist die digitale Version des Gruppenfotos nach dem WOD, nur dass dein Branding mit auf die Reise geht. Mehr Ideen dazu stehen im Artikel Neue Mitglieder gewinnen.
Deine App, nicht eine fremde
RepX läuft als Progressive Web App mit deinem Logo, deinen Farben und eigener Subdomain. Das Mitglied installiert sie per Link, ohne App Store. Ab dem Pro-Plan auch unter deiner eigenen Domain. Was das für den Auftritt deiner Box bedeutet, steht auf der Seite White Label.
- Kann: Workouts mit Zeitübungen, Supersätzen und Zirkeln, Technik-Videos, Tracking, Bestleistungen, Muskel-Map, Workout teilen, App mit Box-Branding, Liste der stillen Abgänge.
- Kann nicht: Kursbuchung, Check-in, Zutrittskontrolle, Beitragsinkasso, Chat, Push-Benachrichtigungen. Dafür behältst du dein bestehendes System.
- Dazwischen: AMRAP und EMOM gibt es nicht als Timer-Modus, aber als Zirkel mit Zeitvorgabe, bei dem das Mitglied Runden einträgt.
So sieht der Start aus
- Box registrieren. Logo, Farben, Subdomain, fertig. 14 Tage gratis, ohne Kreditkarte.
- Bewegungen anlegen. Die Grundübungen deiner Box, von Air Squat bis Snatch, mit Videos deiner Coaches.
- Programme als Vorlagen bauen. Ein Kraft-Zyklus, ein Open-Gym-Programm, ein Einsteiger-Programm für die ersten vier Wochen.
- Mitglieder einladen. Per Link oder E-Mail. Sie installieren die App und sehen ihr Programm.
- QR-Codes aufhängen. Am Rig, an Rower, Bike und Ski Erg, damit Videos und Einstellungen direkt am Gerät abrufbar sind.
Die Einrichtung dauert in der Regel unter einer Stunde. Die Videos deiner Coaches sind der grösste Zeitposten, aber die kannst du nach und nach ergänzen.
Welcher Plan passt
Eine Box hat typischerweise mehr Bewegungen als ein Gerätestudio: Barbell-Lifts, Gymnastics, Kettlebell, Cardio-Geräte, dazu Skalierungen. Der Basic-Plan mit 30 Übungen und 30 Videos für 70 CHF reicht für eine kleine Box mit fokussiertem Programm. Wer alle Varianten mit Video abdecken will, braucht Pro für 190 CHF mit 100 Übungen, 100 Videos und eigener Domain. Beide Pläne sind monatlich kündbar, der Wechsel nach oben geht jederzeit. Die Übersicht findest du auf der Preisseite, und wie andere Studios den Einstieg gemacht haben, im Leitfaden zum Digitalisieren.